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Isabella RichrathIch habe eine klassische kaufmännische Grundausbildung und bin seit Jahrzehnten auch in diesem Bereich tätig. Mit Naturheilkunde und anderen Alternativen zur Schulmedizin habe ich mich zwar schon seit meiner Jugend beschäftigt, aber eigentlich mehr so nebenbei.

Ein erstes Schlüsselerlebnis hatte ich mit etwa 20 Jahren. Ich hatte immer wieder mal Blasenentzündungen, es konnte nichts gefunden werden, und ich bekam jeweils ein Breitbandantibiotikum verschrieben. Auf Dauer empfand ich das als sehr unbefriedigend, vor allem weil die Ursache nicht gefunden werden konnte.

Irgendwann fiel mir ein Buch zu diesem Thema in die Hände. Dort las ich erstmals etwas über die Möglichkeit einer homöopathischen Behandlung dieser Beschwerden und auch über Hausmittel (z.B. Teemischungen etc.). Ich begann mich dann ganz allgemein für Naturheilkunde und Alternativmedizin zu interessieren und erkannte auch, dass viele körperliche Beschwerden durch Stress verursacht werden können.

Eine völlig neue Welt mit unzähligen Perspektiven eröffnete sich mir. Egal ob ich einen Schnupfen hatte, Aerger im Büro oder Stress in der Beziehung, ich suchte immer zuerst nach Behandlungsmöglichkeiten ausserhalb der Schulmedizin, z.B. Fussreflexzonenmassage, Akupressurmassage oder Akupunktur. Später entdeckte ich dann Aroma-Oele, Schüsslersalze, Bachblüten und Reiki. Ich nahm Kurse in Autogenem Training und lernte verschiedene Meditationstechniken kennen.

Als ich etwa 40 war, bekam ich erstmals im Frühling so etwas wie Heuschnupfen. Ich musste öfters niesen und meine Nase juckte. Das war neu für mich; bisher hatte ich keine Allergien oder Unverträglichkeiten. Ich konnte alles essen, ohne Ausschläge oder sonstige Reaktionen zu bekommen. Beim Ausprobieren neuer Cremes oder sonstigen kosmetischen Präparaten vertraute ich intuitiv meiner Nase: Wenn ich den Duft als angenehm empfand, wusste ich auch, dass ich es vertragen würde. Ich beschloss also, das Problem als "Alterserscheinung" anzusehen und die paar Wochen im Jahr damit zu leben. Ich verzichtete auf ärztliche Abklärungen und Tests, nahm einfach homöopathische Mittel und benutzte zusätzlich einen Spray aus spagyrischen Essenzen. Für mich war damit die Welt wieder in Ordnung.

Ein paar Jahre später verstärkten sich die Symptome massiv. Vor allem nachts konnte ich kaum atmen; meine Lunge pfiff sozusagen aus dem letzten Loch. Ich suchte eine Naturheilpraktikerin auf, um vorerst die Symptome in den Griff zu bekommen. Und wieder stolperte ich dann "zufällig" über das richtige Buch. Darin ging es um die Zusammenhänge körperlicher Beschwerden mit der Sprache der Seele und des Unterbewusstseins. Die aufgestellten Thesen faszinierten mich, und ich versuchte, aus dieser Sichtweise der Ursache meines Luftmangels auf die Spur zu kommen. Ich habe mich einigen unangenehmen Erkenntnissen stellen müssen, was in letzter Konsequenz zu unerfreulichen Gesprächen innerhalb meiner Familie geführt hat. Das Resultat war jedoch verblüffend: Ich war gleichentags fast beschwerdefrei und konnte wieder durchatmen.

Es gibt immer mehrere Möglichkeiten und Wege, um die Gesundheit zu erhalten, Ursachen für Beschwerden und Probleme herauszufinden, einen Heilungsprozess in Gang zu bringen oder zu unterstützen. Ich kann dazu Vorschläge machen, verschiedene Aspekte aufzeigen und den Betroffenen ein Stück auf seinem Weg begleiten. Ich kann niemandem Entscheidungen oder die Verantwortung für sich selbst abnehmen, aber ich kann einen Ort der Entspannung und Erholung anbieten und meine Erfahrungen weitergeben.

 Isabella Horvath